Als ich endlich zuhause bin und mich in mein warmes Bett kuscheln kann bin ich unendlich froh alleine zu sein. Der heutige Tag war schrecklich, so leer wie heute habe ich mich lange nicht mehr gefühlt. Zu müde um ein Dauerlächeln auf den Lippen zu haben, zu müde um es jedem recht zu machen.
Aber wisst ihr was am traurigsten ist? Sobald ich nicht der kleine, fröhliche Sonnenschein bin werde ich von meinen Freunden komplett ignoriert. Sie realisieren, dass es mir nicht gut geht aber anstatt auch nur ansatzweise zu probieren mit mir zu reden oder mich einfach nur zu fragen was los ist lassen sie mich lieber alleine in den Pausen sitzen und machen ihr eigenes Ding. Obwohl ich mich heute glaube jemandem anvertraut hätte, weil ich merke wie ich kaputt gehe wenn ich immer weiter alles nur in mich hineinfresse ohne mit jemandem darüber zu reden.
Ich selbst, würde mich als einen Mensch bezeichnen, der für jeden nur das Beste will, seine eigenen Bedürfnisse zurücksteckt nur um anderen zu helfen. Und das ist der Dank dafür? Dafür, dass ich immer für sie da bin, ihnen zuhöre und helfe wo ich nur kann? Ich verstehe nicht wie man so undankbar sein kann, und das alles macht mich so unfassbar traurig und verletzlich. Ich bin so unwichtig für sie.
Aber wenigstens lief es heute mit dem Essen gut, 3x einen Activia Joghurt und morgen steht nur Suppe auf dem Plan. Hoffentlich bekomm ich dann Samstag morgen die 57,x auf der Waage zu sehen. Wenigstens etwas auf das ich mich freuen kann.


